ESSENTIAL

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ESSENTIAL, Sven Becker 2026©, DAS SCHÖNE, Karin Haacker-Lux 2026©

Artprojekt

Die schnelle Umsetzung der Ausstellungskonzeption war eine Höchstleistung. Die Auswahl der Werke der beiden Künstler und das Timing waren entscheidend.

Gemeinschaftsausstellung im Rathaus Bad Doberan

Sven Becker

 Künstler aus Rostock

ESSENTIAL "das innere Auge am Puls der Zeit" - In zwei Jahren habe ich von der schnellen Skizze, oder einer Zeichnung (bei der Arbeit im Baubetrieb, im Cafe oder sonst irgendwo) mehr Informationen verarbeitet, als sonst irgendwann. Die Suche nach einem festen Stil war da wenig hilfreich. Grafisch zu sehen - wie es meine Werke in der Fotografie bekanntlich wiedergeben und den Geschmack der Liebhaber findet, wird mir in der Malerei zum Verhängnis.

Das "Sich lösen" vom strengen Prozess ist essentiell, um zum wesentlichen zu gelangen. Hier gehe ich nun den Weg, den ich 2023 in der Presse angekündigt habe - zurück zu den Wurzeln. Ein wacher Blick, ein komplexes Denkvermögen geben mir derzeit die Werkzeuge zusammen mit den Medien die Basis, um unfertig zu agieren.

Das ist Herausforderung und Bekenntnis zum Prozess selbst - er bleibt offen.


Sven Becker

im Juni 1973 geboren im Ostseebad Kühlungsborn.

Als Autodidakt arbeitet Sven Becker auf allen Gebieten. Seine künstlerische Philosophie spiegelt sich auch in seinen Projekten wider. Sven Becker zeichnet sich durch ein tiefgründiges, philosophisches Denken und Handeln aus. Er engagiert sich politisch aktiv. Er spricht fließend Deutsch sowie seine Heimat-Mundart Mecklenburgisch.


  • 1993 erste Ausstellung
  • Ausbildung Kommunikations- GrafikDesign / bei Jochen Bertholt
  • Pantomime / Meisterschüler bei Dagmar Ringstorff und Unterricht bei Gregg Goldston / New York
  • Entwicklung der Kunstfigur "THE FACE" / Pantomime und des Projektes ART OF MIME© nutzt zudem die klassische Bühnenarbeit als Brücke für Präventions- und Bildungsprojekte in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.
  • Gastdozent in Stettin / Schauspiel
  • EAST COAST GALLERY SVEN BECKER© / Artprojekt

Karin Haacker-Lux

 Künstlerin aus Hamburg

DAS SCHÖNE "Die Leidenschaft zur Malerei habe ich nie verloren".

Meine Intention: Inspiration als Dialog zwischen Realität und künstlerischen Interpretationen aus der Natur. Unendliche Möglichkeiten für Formen, Farben und Texturen.

Weisheit von Einstein: "Schau tief in die Natur und dann wirst du alles verstehen."


Karin Lux-Haacker-Lux

im Februar 1948 geboren im Ostseebad Kühlungsborn

idyllische Kindheit am Meer!


  • 1961 Flucht nach Hamburg
  • Ende der 60er Jahre Studium an der Fachhochschule für Grafik-Design/ Schwerpunkt Illustration
  • 1972 Studium an der Kunsthochschule in Hamburg für Malerei.
  • Wechsel in die Werbebranche und Selbständigkeit
  • 1989 nach der Wende zurück nach Kühlungsborn



GUTE KÜCHE

gute Küche, Sven Becker 2022© Schlossgut Gorow

KUNST HEUTE 2022

Alfred Hitchcock war die Basis für "gute Küche". Die Fotoserie wurde exklusiv im Schlossgut Gorow produziert und ausgestellt - vom Mecklenburger Künstler Sven Becker.

"gute Küche" - oder wie Alfred Hitchcock zu Schlossgut Gorow kam

Vor Jahren traf ich Sylvio Kaczmarek / NDR zufällig in einem Cafe in Rostock. Er fragte mich, ob wir mal eine Geschichte über mich machen könnten weil er mich kennen würde. Bis dahin habe ich Medienanfragen im Privatbereich abgelehnt.

Zum Projekt als teilnehmender Künstler zu KUNST HEUTE 2022 habe ich ihm Info´s zu diesem Projekt gegeben, um vielleicht dennoch mal was zu machen. Entsprechend hat er die Reportage für den NDR produziert.

Für den Standort Schlossgut Gorow habe ich eine Serie produziert, die ausschliesslich in schwarz/weiss entstand. Zum Zeitpunkt des Aufbaues der Ausstellung war jedoch kein einziges Bild vorhanden - die Werke waren tatsächlich noch im Druck! Ich habe bis vor Drehbeginn also kein einziges Werk in der Hand gehabt!

Vom Lieferdienst habe ich zeitgleich die Info bekommen, das die Prints noch am selben Tag kommen würden.

Um dies zu beschleunigen, habe ich kurzer Hand das Lieferzentrum selbst angefahren, um die Arbeiten zeitnah zu bekommen. Man darf sich nun vorstellen, das ich tatsächlich zwischen Ausstellung und Paketzentrum (ZWEIMAL!) hin- und hergefahren bin, um meine Bilder zu bekommen!


Als ich dann die Arbeiten vor Ort im Schlossgut auspackte, traf mich der Schlag! Ich habe die Werke bei einer Firma in Auftrag gegeben, die ich nicht kannte. Und genau das war der Fehler!

Nicht ein einziges Bild entsprach den Vorgaben und hatte nicht annähernd die Qualität, die ich gewohnt bin!

Ich sage nur: WHITEWALL BERLIN - sind die besten!


Eine Stunde vor Drehbeginn saß ich heulend im Schlossgut und hatte null Ahnung wie ich sowas zeigen sollte.

Sylvio, der Redakteur fragte mich, ob ich die Arbeiten digital hätte. Er würde sie dann einfach einspielen.

So kam es zustande, das die Werke dennoch in ihrer Qualität gezeigt wurden, ohne das die Ausstellung darunter leiden musste. Dafür bin ich ihm bis heute dankbar!


STATION

STATION, Sven Becker 2022© Bad Doberan

Wandmalerei 1996

STATION - Pop Art wird 30 Jahre alt

Die Idee - Buntes Bahnhofstreiben im Schulhaus: 

"Junger Designer aus Alt Bukow verwandelt 

kahle Flurwand der Beruflichen Schule in ein kleines Kunstwerk."


Pressetext 1996 I gekürzt:

ANETT JONUSCHAT / Bad Doberan:


Woher sein Talent herrührt, weiß Sven Becker nicht so genau. Er kann sich aber noch ganz genau daran erinnern, daß sein Großvater bis ins hohe Alter exzellent und sehr naturalistisch Pferdeköpfe zeichnen konnte. Ansonsten gab es in seiner Familie kaum Berührungspunkte mit der Kunst. Der Alt Bukower Kommunikations- und GrafikDesigner, dessen Lieblingsfach in der Schule Kunsterziehung hieß, sieht in Salvador Dali sein stilistisches Vorbild. Der 1989 verstorbene, spanische Maler gilt als geistiger Vater eines effektreichen Surrealismus. Seine Gemälde widerspiegeln eine absurde Bilderwelt von Träumen. Diese Arbeiten Dalis haben es den 22jährigen angetan. Auch er hat manchmal Visionen, die er dann unbedingt aufs Papier oder Holz bringen muß.

Seit Januar versucht Sven mit Grafik-Design sein Brot zu verdienen. Er wagte den Schritt in die Selbständigkeit. Seinen ersten Großauftrag hat er sich redlich erworben, indem er beherzt auf die Leute zuging. Die kahlen Wände in der Beruflichen Schulke des Kreises im Stülower Weg hatten ihn schon als Lehrling gestört. …..

… etwas Atmosphäre in die Räume zu bringen.

Und so stellte er seine frühen Bilder im Schulhaus aus. Natürlich in Absprache mit Horts Schendel, dem Schulleiter. Die Resonanz war aussergewöhnlich.

Ähnliche Reaktionen erlebte Sven Becker auch auf seine aktuelle professionelle Arbeit hin. Er gestaltete einbe kahle Flurwand in der Beruflichen Schule um. Sein selbstgewähltes Motiv stammt aus dem Bahnhofsmilieu. „Kommen und Gehen bestimmen unser Leben, den Alltag vieler Schüler. Drum wählte ich dieses Thema“, erläutert der Künstler. Frische Disprsionsfarben dominieren dabei. Mit roten, blauen, gelben oder grauen Tönen fabriziert er auf einer Fläche von 13 Meter Länge und 2,45 Höhe, Reisestimmung mitten auf dem Flur. Selbst die Tür zum Sekretariat bezuog er in die optische Ver-.....

... seine persönliche Sicht auf das Ensemble“, betont Uwe Collin, Vizedirektor und stiller Förderer des Projektes. Eines der 1300 Schülermeinungen dazu lautet: “Für manche ist der Zug längst abgefahren“. Viele Interpretationsweisen anbieten zu können, empfindet Sven Becker als angenehm. Das Echo erlebte der Mal-Autodidakt auch, als er mit seiner ersten Ausstellung 1993 im Neubukower Schliemann-Klub an die Öffentlichkeit ging.

Weitere Expositionen folgten u.a. im Rathaus Kröpelin oder in Rostock. Für die Zukunft wünscht sich der junge Mann, der in seinem Heimatdorf Alt Bukow wirkt, daß neue Aufträge ins Haus flattern. Denn mit seiner Ausbildung kann er vielerlei anfangen.

Als GrafikDesigner …..


Architektur & Bild:

Zwei Türen - im Original die Eingänge zu den Direktionen - wurden in das Wandbild eingearbeitet. Im ersten Entwurf wurde das Direktionszimmer als Bahnhofstoilette gestaltet - was aber nicht unbedingt gut ankam. So wurde das Zimmer in eine "Information" verwandelt. Das andere Zimmer diente im Bild einer "Lagertür".


Das Wandbild wird digitalisiert:

Im Jahr 2023 - nach dem Artikel in der Ostsee-Zeitung - wurde das Wandbild digitalisiert.

Hintergrund war die Archivierung des Werkes.

Durch die Digitalisierung entstand erstmals eine Perspektive, die ich vor dreißig Jahren beim Malen auf der Wand nicht hatte, da ich das Bild nie als echte Vorlage zum zeichnen hatte.

Somit existiert also eine Grafik und damit ein neues Format.


2023 I Rückkehr zu den Wurzeln:

Es gilt als das besterhaltenstes Wandbild in der Region aus dieser Zeit. Laut Aussage von Jochen Ahrens (Bürgermeister von Bad Doberan), wird das Gebäude im Stülower Weg von Bad Doberan, in den nächsten Jahren zu einem Bildungszentrum umgestaltet.

STATION, Sven Becker, Acryl auf Fassade,13m x 2,45m, 1996, Grafik 2023©



ADESSO

Eingangsbereich ADESSO SE, Rostock, Sven Becker©

Fotografie

Für adesso SE in Rostock wurden zwei Photowall´s konzipiert.

Kunst im Wirtschaftsraum Rostock

Für die Szene haben wir die Jungs von BEWEGUNGSHELD gebucht, die uns für zwei Szenen zur Verfügung standen.

Für den Aufenthaltsraum wurde ein Format von ca. 4,50 x 1,40 m auf Alu-Dibond produziert. Für den Flur und den Empfang wurde ein Format von ca. 2,20 x 2,45 m produziert. Die Szenen wurden nicht gestellt und sind authentische Einstellungen, die von der Sportgruppe ausgeführt wurden. Eine Farbkorrektur und Anpassung war nötig.

Lounge ADESSO SE, Sven Becker©


ENTSCHEIDUNG

ENTSCHLUSS, Serie für "VOM WASSER", FREELENS Hamburg, Sven Becker©

Fotografie

Gemeinschaftsausstellung FREELENS HAMBURG

VOM WASSER

Eine Ausstellung der FREELENS Regionalgruppe Hamburg


WASSER:

ist die Grundvoraussetzung für Leben und gibt Anlass zur Freude in Freizeit, Kultur und Sport. Gleichzeitig ist Wasser aber auch Machtmittel, Ware und Spekulationsobjekt - und zum Teil lebensbedrohlich. Die große Hamburger Sturmflut von 1962, die Überflutung des Ahrtals im Jahr 2021, das Schicksal der Menschen, die in Booten versuchen, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen, sowie die Bedrohung unseres Ökosystems durch Wassermangel zeigen: Das "blaue Gold" verbindet und trennt gleichermaßen.


Insgesamt 58 Fotograf*innen des Berufsverbandes FREELENS e.V. aus der Metropolregion Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern widmen sich in der Ausstellung Wasser diesem Gegensatz. Die Schau erzählt davon, welche Bedeutung Wasser als Lebens-, Natur- und Kulturraum hat. Sie stellt Kaltwassersurfer*innen auf den Lofoten, Moore als Klimaschützer und zeitlose Meeresansichten ebenso in den Mittelpunkt wie Seenotrettungseinsätze im zentralen Mittelmeer oder die Grenzgeschichte an der Ostsee.


Mit zwei Arbeiten, die mittels Künstlicher Intelligenz (KI) generiert wurden, macht die FREELENS Regionalgruppe außerdem auf eine neue Herausforderung im fotografischen Bereich aufmerksam. Im Rahmen der Ausstellung werden daher Gesprächsrunden mit Vertreter*innen des Regionalverbandes angeboten, die sich mit Wert, Nutzen und Zukunft der Fotografie auseinandersetzen.


TEILNEHMENDE FOTOGRAF*INNEN:


Valeska Achenbach (1), Marlene Apmann (2), Sven Becker (3), Peter Bialobrzeski (4), Frieder Blickle (5), Katja Brandt (6), Sonja Brüggemann (7), Peter Bruns (8), Hans-Jürgen Burkhard (9), Astrid Doerenbruch (10), Barbara Dombrowski (11), Melanie Dreysse (12), Thomas Ebert (13), Gisela Floto (14), Rüdiger Glatz (15), Kai-Uwe Gundlach (16), Kirsten Haarmann (17), Eva Häberle (18), Gerald Hänel (19), Antje-Katrin Hansen (20), Markus Heimbach (21), Nicolaus Herrmann (22), Julia Hoersch (23), Frederika Hoffmann (24), Kati Jurischka (25), Christian Kaiser (26), Nicole Keller (27), Nico Krauss (28), Tom Krausz (29), Frank Krems (30), Joy Kröger (31), Lars Krüger (32), Nele Martensen (33), Jörg Modrow (34), Frank Molter (35), Claas Moller (36), Heine Miller-Elsner (37), Heike Ollertz (38), Anne Oschatz (39), Michael Penner (40), Henriette Pogoda (41), Michael Rauhe (42), Pat Scheidemann (43), Matthias Schlief (44), Harald Schmitt (45), Hinrich Schultze (46), Frank Siemers (47), Sabine Skiba (48), Bertram Solcher (49), Achim Sperber (50), Kristina Steiner (51), Olaf Tamm (52), Markus Tollhopf (53), Andreas Wemheuer (54), Georg Wendt (55), Wim Westfield (56), Manfred Witt (57), Sibylle Zetler (58).


Begleitet und kuratiert wurde die Ausstellung von Sebastian Lux, Leiter der Stiftung F.C.Gundlach.

(Alle Rechte bei: FREELENS)


Mit freundlicher Unterstützung:

Hamburger Volksbank Stiftung, HOFA, PFLEIDERER, IPS., FOTOEXAT

gefördert durch den Fonds für KREATIVE ZWISCHENNUTZUNG

unterstützt von:

STRÖER


Intention:

Die Geschichte der Grenze als solche medial (fotografisch) nachfühlbar zu inszenieren, um sich dem Thema auf diese Weise zu nähern.

Sowohl das Eigeninteresse, wie auch die Aufgabe als damals Vorsitzender des Grenzturm e.V., waren Basis um einen Denkansatz zu bieten.

Die Serie wurde im JUPITER // Hamburg gezeigt.

FREELENS HAMBURG©

FREELENS HAMBURG©


GRENZTURM KÜHLUNGSBORN

Grenzturm Kühlungsborn, Sven Becker©

Projekt

Wie die Gedenk- und Kulturarbeit unkonventionell zusammenpassen, zeigt dieses Projekt.

Gedenk- und Kulturarbeit

NBF MUSICAL PRODUCTION GMBH©

NBF MUSICAL PRODUCTION GMBH, Foto Grenzturm: Sven Becker©


GRENZTURM BÖRGERENDE

Grenzturm Börgerende, Sven Becker©

Projekt

Für dieses Denkmal der deutschen Geschichte wird derzeit ein Projekt erarbeitet. Dieses soll am 23.07.2026 in Bad Doberan erstmals vorgestellt werden.

Art Projekt



SÜDSEE

Wandmalerei, Gronau-Schule Neubukow, (Malerei Sven Becker©)

Wandmalerei

Ein Bildungsprojekt entsteht - gemeinsam!

Hier wirkten Eltern, Schüler und Künstler zusammen.

Kunst im öffentlichen Raum

Südsee im Klassenzimmer: Auf einer einsamen Insel im Ozean. Wovon so mancher träumt, ist für die Klasse 5c der Dr.-Gronau-Schule jetzt Alltag. Während des Unterrichts kann sie an einem traumhaften Strand unter Palmen sitzen.

Für ihren Südseezauber brauchten die Schüler nicht auf Reisen zu gehen. Sie haben ihren eigenen Palmenstrand im Klassenzimmer auf einem riesigen, handgemalten Panorama-Wandbild. Mit ihm dürften sie rekordverdächtig für die traumhafteste Klassenzimmergestaltung weit und breit sein.

Wenn draußen – wie so oft jetzt im Herbst – graue Wolken den Himmel verfinstern, können die Schüler drinnen, in ihrem Klassenzimmer, Sonne pur tanken. Den Himmel tief rot gefärbt, geht die Sonne im glitzernden, wellenschlagenden Meer unter.


Die Idee, dem Klassenzimmer dieses Aussehen zu geben, hatte Sven Becker, Grafik-Designer aus Alt Bukow. Das Wandbild in der Beruflichen Schule des Kreises stammt ebenfalls von ihm.


Den Stein des Anstoßes lieferte sein Bruder Daniel, selbst Schüler der 5c, der ihm davon erzählt hatte, dass der Klassenraum durch Initiative von Eltern renoviert werden sollte.

Am Elternabend, als das Vorhaben besprochen wurde, brachte der große Bruder seine Idee ein. Die entworfene Skizze gefiel, und so setzte er sie, nachdem der Raum während der Herbstferien von mehreren Eltern mit Rauhfasertapete beklebt, der Sockel in Mintgrün und die Wand in Weiß gestrichen worden war, in die Tat um. Da Malen schon von Kindheit an ein Hobby von ihm ist, machte ihm diese Arbeit, wie er sagte, großen Spaß. Und bei aller Akribie ging es ruckzuck über die Bühne.


Wie die Eltern zuvor mit dem Tapezieren und Streichen hat sich auch Sven Becker unentgeltlich für die Schüler engagiert. Sie selbst durften anschließend ihren Teil zum Gelingen beisteuern – als es dieser Tage galt, das mittlerweile gut getrocknete Kunstwerk und den Sockel für eine möglichst lange Haltbarkeit mit Latex zu versiegeln.



GENERATIONEN

Ostsee-Zeitung©

Wandmalerei

Maler Ebert aus Neubukow - und der Grafiker Sven Becker.

Ein Gemeinschaftsprojekt.

Kunst im öffentlichen Raum

Neubukow: In der kommenden Woche wird in der Kreisverwaltung eine Ausstellung mit Malerei und Grafik von Sven Becker eröffnet. Der junge Alt Bukower hat vor zwei Jahren sein Hobby zum Beruf gemacht.

Schon in der Schule war Kunsterziehung sein Lieblingsfach. Nach Abschluss der Lehre als Landmaschinenmechaniker vertiefte er seine Fertigkeiten in kreativ-künstlerischen Bereichen und bildete sich zum Kommunikations- und Grafikdesigner weiter.

Unter anderem entwirft und baut er nach Kundenwünschen Möbel. Seine Spezialität sind Stühle, Tische und Glasregale.



Einige seiner Entwürfe möchte Becker in die Doberaner Ausstellung einfließen lassen – um einen breiten Querschnitt zu präsentieren, wie er erklärte. Zu sehen sein werden auch Fotos und Skizzen einiger seiner Wandgestaltungen. Das 13 Meter lange und 2,45 Meter hohe Wandbild in der Bad Doberaner Berufsschule war 1996 sein erster Großauftrag. Sein dafür selbstgewähltes Motiv stammt aus dem Bahnhofsmilieu. Mit Dispersionsfarben brachte er Reisestimmung auf den Flur, bezog auch die Tür zum Sekretariat mit ein. Dieser Auftrag habe ihm Mut gemacht und in seinen Plänen bestärkt, sagt er.


Eines seiner jüngsten Wandbilder ist in der Wismarschen Straße 30 in Neubukow zu sehen: eine Ansicht der alten Scheune am Neubukower Mühlenteich. Becker gestaltete das Bild für den früheren Malermeister und jetzigen Rentner Wolfgang Ebert, den er gut kennt und sehr schätzt. Den Spruch neben dem Bild hat Maler Ebert frei Hand selbst hinzugefügt. Die Scheunenansicht und der Spruch entstammen einer alten Vorlage.


Seine allererste öffentliche Ausstellung zeigte der Alt Bukower 1993 im Galerie- und Vortragsraum der Neubukower Schliemann-Gedenkstätte.




SOMMERTRÄUME AN DER OSTSEE

Ostsee-Zeitung©

Projekt

Kühlungsborn international

Gesellschaft

international:

Bei einem internationalen Jugendprojekt in Kühlungsborn stehen Kreativität und Fantasie im Mittelpunkt.

Die Ergebnisse werden am Sonntag im Konzertgarten West vorgestellt.


"Sommerträume an der Ostsee" heißt ein internationales Jugendprojekt mit Werkstattcharakter, das vom 24. Juli bis zum 3. August in Kühlungsborn stattfindet. Es nehmen 10 junge Leute aus der Region, 12 Jugendliche aus Lettland und 11 Jungen und Mädchen aus der Slowakei daran teil. Die "Sommerträume" haben schon eine gewisse Tradition, in den vergangenen fünf Jahren wurden sie in Rostock durchgeführt.


"Kühlungsborn wird in diesen Tagen zu einer Stätte der Begegnung zwischen europäischen Jugendlichen, was die Attraktivität des Ostseebades durch Weltoffenheit und Toleranz erhöht", so Organisatorin Karla Wieden. Kunst steht bei dem vielseitigen Programm im Vordergrund, aber es gibt auch Tagesausflüge, wie gestern eine Tour mit einer Ostseefähre, und Länderabende, um die Kultur und Lebensweise der unterschiedlichen Nationen besser kennenzulernen. Probleme mit der Verständigung entstehen kaum, im Zweifelsfall helfen Englischkenntnisse und Gestik.

ARTfremd heißt das diesjährige Thema. Das bedeutet verfremden, verändern und plastisch gestalten – bei Graffiti oder beim spektakulärsten Projekt, dem Umgestalten von gleich drei Autos. Sie werden bemalt, beklebt, besprayt, an ihnen wird herumgeschraubt und gebastelt – die freie Entfaltung der Kreativität und das Ausleben der Fantasie sind die eigentlichen Ziele des Projektes. Hauptsache, die Ideen sind realisierbar.


Die "Sommerträume" werden durch den Verein Kandis und die Gruppe Buntwäsche – beides Initiativen von Karla Wieden – sowie durch zahlreiche Sponsoren aus der Region unterstützt. Kühlungsborns Bürgermeister Diethelm Hinz übernahm die Schirmherrschaft. Die Vorbereitung auf die "Sommerträume" war "totale Improvision", so Karla Wieden. Es mussten finanzielle Schwierigkeiten überwunden werden, und auch die Unterbringung der Jugendlichen war ein Problem. Mit Hilfe der Stadt kam ein Teil von ihnen im Flachbau auf dem Sportplatz Ost unter.


Am Sonntag findet die Präsentation der Ergebnisse des außergewöhnlichen Projektes statt. Bereits ab 10.00 Uhr werden die Objekte im Konzertgarten West aufgebaut. Zaungäste sind willkommen. Um 18.00 Uhr setzt sich auf Höhe der ELF-Tankstelle ein Auto-Korso in Bewegung, in den sich jeder einreihen kann und dessen Herzstück die drei "Verrückten Autos" der Jugendlichen bilden. Gegen 19.00 Uhr wird im Konzertgarten West das beste Auto gekürt,

und auch die anderen Kreationen sind zu bestaunen. Ab 20.00 Uhr spielen Jugendbands aus M-V.


Am Montag findet im Rahmen des Projektes im Konzertgarten West ab 19.00 Uhr ein tolles Neptunfest statt, bereits ab 18.00 Uhr sammeln der Gott der Meere und sein Gefolge bei einem Umzug Zaungäste und potentielle Opfer ein. Und am Dienstag heißt es dann schon, von den lettischen und slowakischen Gästen Abschied zu nehmen.


MEDIENKOMPETENZ

Wolfgang Friedrich, Rostock, Linda©

Projekt

Projekt mit dem Dien Hong e.V. in Rostock

Gesellschaft

Vermittlung von Medienkompetenz I Interkultureller Fotoworkshop:

Am 15. August 2020 kamen 13 Jugendliche in das interkulturelle Zentrum, um ihre Sicht auf die Welt mit der Kamera festzuhalten. Im Fotoworkshop mit dem Titel „Ich zeig dir meine Welt“ bot sich allen Teilnehmer*innen die Möglichkeit, sich mit ihrer Lebenswelt in Form von Fotografien zu beschäftigen. Die 14- bis 18-jährigen verbrachten fünf erlebnisreiche Tage zusammen, an 5 Wochenenden zwischen dem 15.08 und dem 11.10.2020.


Im Seminarraum wurde in die Bildgestaltung eingeführt, um dann auf Motivsuche zu gehen. Dabei wurden die Jugendlichen professionell unterstützt von Sven Becker und Michael Zieschang. Ihre Suche führte sie unter anderem an den Stadthafen, zur Petrikirche, an den Schwanenteich und ins Atelier. Die Jugendlichen lernten verschiedene Techniken der Inszenierung und Bildbearbeitung kennen, erfuhren, wie man ein Foto mithilfe von Kaffee entwickelt und bereiteten eine gemeinsame Ausstellung ihrer Fotografien im Waldemarhof, Waldemarstraße 33, 18057 Rostock, vor.


Die Idee zum Fotoworkshop „Ich zeig dir meine Welt“ entstand in enger Kooperation zwischen Diên Hông e.V. – Gemeinsam unter einem Dach, der Medienwerkstatt vom Institut für neue Medien gGmbH und dem Jugendmigrationsdienst AWO. Dieses Projekt wird unterstützt durch das Programm „MeinLand – Zeit für Zukunft“ der Türkischen Gemeinde in Deutschland im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Nachfolgend lesen und sehen Sie Zusammenfassungen, Momentbeschreibungen sowie Impressionen der einzelnen Tage, die während des Fotoworkshops dokumentiert wurden.


Tag 1 (15.08.2020)

Heute ging es zunächst um die Grundlagen der Fotografie: Was heißt „sehen lernen“? Wie belichte ich ein Foto richtig? Woher kommt die Idee für ein Foto und wie finde ich das richtige Motiv?

Die Jugendlichen konnten ihr neu erlerntes Wissen bei ersten praktischen Übungen in der Stadt anwenden. Unterschiedliche Fotomotive wurden erprobt: Landschaft, Portrait, Street, Architektur. Und was folgt auf das Fotografieren? – Die Veröffentlichung! Die Teilnehmer*innen erfuhren, welche rechtlichen Grundlagen es hierbei zu beachten gilt. Hier ging es um Bildrecht, Persönlichkeitsrecht und Möglichkeiten der Veröffentlichung eines Fotos.

Der erste Tag schloss mit einer Bildbesprechung und der Vorfreude auf den nächsten Tag beim Fotoworkshop.


Tag 2 (29.08.2020)

Dieses Mal stand der Workshop ganz im Zeichen der Sportfotografie. Durch die Kooperation mit Just Freerun Rostock sammelten die Teilnehmer*innen praktische Erfahrungen mit „Bewegtbildern“, zum Beispiel mitten im Sprung.

Die Jugendlichen lernten, ein Bewegtbild zu planen und erfolgreich umzusetzen: Wie entwickle ich eine Idee und wie setze ich sie um? Welcher Standort passt am besten zu meiner Idee? Und wie gehe ich überhaupt mit einem Fotomodell um?

Im Anschluss wurden die entstandenen Bilder besprochen.


Tag 3 (12.09.2020)

Heute drehte sich alles um das Thema Reportagefotografie. In Kooperation mit dem Rostocker Bildhauer Wolfgang Friedrich entwickelten die Teilnehmer*innen Ideen für eine Bildreportage. Herr Friedrich unterstützte die Teilnehmer*innen bei ihrer praktischen Arbeit, indem er eine persönliche Führung durch sein Atelier veranstaltete.

Im Anschluss folgte die praktische Arbeit im Bereich Portraitfotografie. Hier wurde mit verschiedenen Bildstilen und Bildschärfen experimentiert.


Tag 4 (26.09.2020)

Am vierten Tag des Fotoworkshops stand das Thema Bewegungsunschärfe im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Straßenfotografen Michael Zieschang (East Coast Gallery) machten die Teilnehmer*innen an markanten Orten Experimente: Ob am Bahnsteig, im Hafengebiet oder an anderen markanten Orten – der Bezug zu Menschen in ihrer Umwelt sollte entdeckt werden.

So kamen die Jugendlichen mit Leuten ins Gespräch und stellten das Fotoprojekt vor. Natürlich wurde dabei nach der Fotoerlaubnis gefragt und ob die Fotos zur Veröffentlichung freigegeben werden dürfen.


Tag 5 (11.10.2020)

Heute konnten die Teilnehmer*innen lernen, wie man einen Film entwickelt – und zwar mit Kaffee und Licht! Diese ungewöhnliche Entwicklungsmethode hat Michael vorgeführt. Entsprechend seiner Philosophie, dass Fotografie „lebendig“ sein kann, wurde hier anschaulich der Vorgang der analogen Filmentwicklung gezeigt und zum Mitmachen angeregt.

In der zweiten Tageshälfte ging es darum herauszufinden, wie man eine Person vorteilhaft ausleuchtet, oder eine Körperhaltung einnimmt, um eine bestimmte Bildaussage zu treffen. Vom Blitzlicht über Dauerlicht und Requisite – es wurde alles ausprobiert. Nach der Bildauswahl bekamen die Teilnehmer am Ende ihr gedrucktes Foto mit nach Hause und so endete der fünfte und letzte Tag des Fotoworkshops.

Die Ergebnisse des Fotoworkshops können hier bewundert werden:


Presse:

Dien Hong



BILDUNGSKOMPETENZ

Sven Becker©

Projekt

Projekt "Hein Hannemann" in Kooperation mit

Gesellschaft

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SOZIALKOMPETENZ

Sven Becker©

Projekt

"Gemeinsam Flügel geben" 21.04.2018:

Zum 19. Mal lud die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LVG) sowie die Unfallkasse Mecklenburg-Vorpommern zum "Kindertag Mecklenburg-Vorpommern" ein.


Gesellschaft